Teilhabemanagement - Was ist das eigentlich?

Startklar Rosenheim-Ebersberg mit neuem Bereich

Wie alles begann mit dem Teilhabemanagement Rosenheim-Ebersberg
Im Februar sind wir mit einem neuen Bereich bei Startklar Rosenheim-Ebersberg gestartet: Das Teilhabemanagement. Was ursprünglich eher als Task-Force Autismus geplant war, hat sich schnell als zeitlich befristetes Schnittstellenmanagement für komplexe Fälle herausgestellt. Nachdem nun sogar Heinz Schätzel bei der Weihnachtsfeier nachgefragt hat, was wir denn nun wirklich konkret machen, versuche ich es nun etwas zu erläutern:

Wie kommt es zu einer Maßnahme im Teilhabemanagement?
Die Fallanfrage erfolgt über einen Kostenträger und mit einem kurzen Vorgespräch. Im Anschluss erstellen wir ein Kurz-Konzept und ein Kostenblatt und besprechen die internen Ressourcen. Sobald wir die Kostenzusage haben, beginnt die Maßnahme.

Was passiert in der Klärungsphase?
Zum Start befinden wir uns in der Klärungsphase, dabei sammeln wir erst einmal alle Informationen bei den bisher im Prozess beteiligten Personen und sichten Unterlagen. Anhand einer Klient*innen-Matrix gehen wir Schritt für Schritt vor und beziehen den*die Klient*in und die Familie mit ein, die Einrichtungen, die medizinische, pädagogische und therapeutische Seite und alle sonstigen Dienste. Zum Einsatz kommen z.B. Biographie-Arbeit und systemische Elemente.

Die Assessment-Phase des Teilhabemanagements
In der Assessment-Phase tauschen wir uns mit unserem Netzwerk-Pool aus Therapeut*innen, Heilpädagog*innen oder sonstigen Kooperationspartner*innen aus. Dadurch passen wir auch das spezifische Fachwissen auf den*die jeweilige*n Klient*in an. Wir dokumentieren alle Informationen und Einschätzungen und erstellen so einen roten Faden für den Fall.

Die Planungsphase des Teilhabemanagements

Die Planungsphase beinhaltet wöchentliche Teamsitzungen. Dabei werten wir die Ergebnisse aus und starten die Konzepterstellung für zukünftige Prozesse und Maßnahmen. In unserer Signalgruppe tauschen wir uns zu Krisensituationen und Terminabsprachen aus.

Die Umsetzungsphase des Teilhabemanagements
Im weiteren Verlauf sind dann mehrere Möglichkeiten gegeben, dabei befinden wir uns in der Umsetzungsphase. Wir stellen den Kontakt zu wichtigen Personen und Einrichtungen her und koordinieren bzw. übergeben den Prozess. Oder wir bilden selber eine Maßnahme und führen diese durch. Es kann aber auch sein, dass wir gemeinsam mit Kooperationspartner*innen den Prozess bzw. die zukünftige Maßnahme begleiten.

Die Überwachungsphase
Im Anschluss erfolgt die Überwachungsphase, ob unser „roter Faden“ weitergeführt wird, ob wir nochmal an Schnittstellen nachbessern sollten und ob der Austausch aller Beteiligten funktioniert.

Die Evaluationsphase vom Teilhabemanagement
Nach Beendigung der zeitlich befristeten Maßnahme gibt es eine Evaluationsphase mit Auswertung von Zielen und Prozessen, um uns stetig weiterzuentwickeln und das Teilhabemanagement immer ein Stück weit besser zu machen.

Im Moment sind wir ein Team aus vier Personen mit zwei Fällen.


Cindy Pfeffer:
„Mich interessiert das facettenreiche Aufgabengebiet und dass wir als Team durch die zahlreichen Informationen vielversprechende und nachhaltige Maßnahmen in die Wege leiten können.“


Katrin Kumberger, Startklar Rosenheim-Ebersberg

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