Fortbildungen 2026
Einführung in die NeuroDeeskalation
Sicher, ruhig und beziehungsorientiert in Krisen handeln
2. Juli 2026 | 9–16 Uhr
Inhalt:
Menschen mit frühen Bindungs- oder Beziehungstraumata reagieren in Momenten von Nähe oft unbewusst nach alten Mustern – ihr Gehirn schaltet auf Kampf, Flucht oder Erstarrung. Fachkräfte begegnen dabei Schutzreaktionen, während ihr eigenes Nervensystem ebenfalls aktiviert werden kann. So entstehen schnell wechselseitige Spannungen, in denen Eskalationen kaum zu vermeiden sind.
Die NeuroDeeskalation zeigt, wie Fachkräfte diese Dynamiken erkennen, ihre eigenen Reaktionen steuern und Beziehung, Orientierung und Sicherheit auch unter Stress aufrechterhalten können. Sie verbindet Erkenntnisse aus Neurobiologie, Bindungs- und Traumaforschung sowie Körperpsychotherapie und ergänzt bindungsorientierte Arbeitsweisen und Konzepte wie Neue Autorität oder gewaltfreien Widerstand.
Themenschwerpunkte:
●●● Neurobiologie von Stress und Eskalation sowie Einfluss psychischer Erkrankungen
●●● Verhalten vor dem Hintergrund von Trauma und Bindungsstörungen
●●● Selbstkontrolle und Emotionsregulation als Grundlage innerer Stabilität
●●● Wie gelingt es, Kontakt auch in sehr angespannten, herausfordernden Situationen herzustellen
●●● Konkrete Werkzeuge: Körpersprache, Stimme, Selbst- und Ko-Regulation, korrigierende Erfahrung
Wann?
2. Juli 2026
9–16 Uhr
Wo?
Startklar Soziale Arbeit
Ludwig-Zeller-Str. 12
83395 Freilassing
Referent
Peter Kraus
- Fachkrankenpfleger für Psychiatrie
- Beauftragter der medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz (Medbo) für Deeskalationsmanagement und Patientensicherheit
- Lehrbeauftragter an der TH Regensburg
- Lehrbeauftragter beim Ausbildungsinstitut für Verhaltenstherapie in Regensburg (AVR)
Teilnehmer*innen:
Beitrag:
- 140 €
- Für Mitarbeiter*innen der Startklar-Gruppe frei