Fortbildungen 2026
Rebound – Suchtprävention in individuellen stationären Kontexten, Teil 2
12. & 13. März 2026 | 9 – 16 Uhr
Inhalt:
In der stationären Jugendhilfe konsumieren Jugendliche und junge Erwachsene häufig mehr und riskantere Drogen als Gleichaltrige. Ihre oft belasteten Biographien beinhalten Risikofaktoren für die Entwicklung substanzbezogener Störungen, wie z.B. prekäre sozio-ökonomische Bedingungen, Abhängigkeitserkrankungen in der Familie oder Gewalterfahrungen. Diese Faktoren machen Suchtprävention und Gesundheitsförderung besonders notwendig.
Das Suchtpräventionsprogramm REBOUND wurde von einer Forschergruppe der Universität Heidelberg entwickelt. Es unterstützt Einrichtungen im Rahmen eines Organisationsentwicklungsprozesses beim Aufbau suchtpräventiver Maßnahmen und einer gemeinsamen Vorgehensweise. Das Programm eignet sich besonders, um junge Menschen in ihrer Lebenswelt zu erreichen.
Die Fortbildung baut auf dem 1. Teil in 2025 auf und umfasst u.a. folgende Bausteine:
●●● Hintergrundwissen: Drogenkonsum im Jugendalter, Überblick über Substanzen, Gesundheitspädagogik und Suchtprävention
●●● Umgang mit Konsumvorfällen: Erarbeitung eines klaren Vorgehens mit Konsumvorfällen
●●● Methoden für das Einzel- und Gruppensetting: Um die Stärken, Talente und Risikokompetenzen der Bewohner*innen zu fördern
Methoden:
●●● Explorative Filmarbeit
●●● Gruppenarbeit
●●● Fallreflexionen
●●● Onlinebasiertes Selbstlernen
●●● Theorie Praxis Transfer
Die Fortbildung wird in Zusammenarbeit mit der FINDER-Akademie Berlin umgesetzt.
Wann?
12. & 13. März 2026
9 – 16 Uhr
Wo?
Rosenheim
Referent
Moritz Holzinger
- B.A. Sozialpädagoge
- Erzieher
- REBOUND Trainer
- langjährige Erfahrung in der stationären und ambulanten Jugendhilfe, im Streetwork und in der Drogenhilfe
- diverse Lehraufträge an Hochschulen/Fachakademien
Teilnehmer*innen:
Beitrag:
- 140 €
- Nur für Mitarbeiter*innen der Startklar-Gruppe frei